Einen besonderen „lebendigen“ Anschauungsunterricht im Rahmen des Faches Biologie erfuhren die Schüler/innen der fünften und sechsten Klassen des Luisenburg-Gymnasiums am 1. Juni 2011 in der Alten Aula der Schule. Manfred Werdan, ein Reptilien- und Amphibienexperte aus Burghausen, war in der Schule zu Gast, um den Gymnasiasten einiges über die Lebensweise dieser Tiere näher zu bringen.

Für das kommende Schuljahr gibt es aus Ostrov keine neuen Meldungen für das Gastschuljahr, die Euregio sucht für diesen jungen Mann aus Pilsen einen Platz. Er möchte das LuGy im Rahmen des Gastschuljahres der Euregio Egrensis besuchen.
Die Euregio Egrensis zahlt eine monatliche Aufwandsentschädigung für Unterkunft und
Verpflegung. weitere Informationen zum Schüler, weitere Informationen zur Aufnahme

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Am Marktredwitzer Bahnhof trafen wir uns mit Herrn Stäudel und erwarteten die tschechischen Schüler, die schon früh am Morgen in Ostrov losgefahren waren.

KombiTag webDie Partnerschaft zwischen dem LuGy und dem Gymnasium Ostrov führt in jedem Schuljahr immer wieder tschechische und deutsche Schülerinnen und Schüler zusammen. Nicht nur besuchen immer wieder junge Leute aus Ostrov für ein ganzes Schuljahr unser Gymnasium. Außerdem gibt es in jedem Schuljahr eine ganz besondere Veranstaltung, bei der einige unserer Schüler und einige Ostrover etwas zusammen unternehmen. Diesmal fuhren einige LuGy-Achtklässlerinnen und Achtsklässler nach Tschechien. Sie besichtigten das Ostrover Gymnasium - und erlebten dann einen sicherlich unvergesslichen Kletternachmittag im tschechischen Erzgebirge.  

Bibe! Ride! Ede!
Römisches Gastmahl am Luisenburg-Gymnasium

 

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„Trink! Lach! Iss! Salvete!" Mit diesem Ausruf begann das ''Convivium Romanum'' (römische Gastmahl) des P-Seminars Latein des Luisenburg-Gymnasiums Wunsiedel, das von Frau Jutta Nürnberger geleitet wurde. Die Teilnehmer luden hierzu in die Schulmensa ein. Die Gästeliste umfasste den Schulleiter, Herrn Zembsch, seine Stellvertreterin, Frau Neumüller-Wölfl, und die Lehrerinnen und Lehrer aller W- und P-Seminare. Die Schulmensa wurde zu diesem Anlass mit Bildern und Plakaten ganz im römischen Stil dekoriert und die veranstaltenden Schüler trugen römische Gewänder.
Mit diesem Höhepunkt zeigten die Schüler nun, was sie in den letzten Monaten zusammen mit externen Partnern alles erarbeitet und vorbereitet hatten. Das fing schon bei den Speisen an. Denn was den Römern schmeckte (Hauptgewürz: Fischsud!), findet bei unserem Gaumen nicht immer Beifall. Und so ein Lorbeerkranz stellt sich als überraschend knifflige Bastelarbeit heraus, die auch eine erfahrene Floristin fordert. Oder die römischen Liegen! Sogar ein gestandener Schreinermeister anerkennt die hohe Kunstfertigkeit der römischen Handwerker – da kommt „ein einfacher P-Seminar-Teilnehmer" ganz schön ins Schwitzen! Langes Überlegen und heiße Diskussionen mit der gelernten Schneiderin verlangte das Anfertigen von Kleidungsstücken im römischen Stil, weil es nicht zu lange dauern und nicht zu aufwändig sein soll, jeden Gast in ein Tuch zu hüllen.

Latein Cena Trimalchionis2Nachdem die Gäste eingetroffen waren, wurden sie in weiße Tücher gehüllt (genäht von Svenja Schmelzer) und erhielten einen Lorbeerkranz aufgesetzt. Den durften sie als kleines Andenken an den Abend auch behalten. Nach der Begrüßung durch den Gastgeber (Max Reul als „Maximus") begann das ''Convivium Romanum''. Jeder Gang wurde durch ein Trompetensolo (Philipp Fuhrmann) angekündigt. Nach einem bunt gestalteten Salat als Vorspeise (Tobias Damberger), flogen die Bälle durch die Luft (Thomas Schödel). Die atemberauende, hohe Jonglierkunst erntete großen Beifall. Weiter ging es mit speziell ausgewählten Speisen, die für jeden Gast passend angerichtet waren. Denn die Lehrerinnen und Lehrer erhielten ein Gericht, das ihr Sternzeichen bildlich darstellte. Zwischen diesem Gang und der Hauptspeise stellten einzelne Teilnehmer ihren Beitrag zum Seminar vor. Unter anderem wurde die Anfertigung einer römischen Liege (Matthias Künzel), das Binden der Lorbeerkränze (Madlen Poguntke) und das Malen zweier Bilder (Tamara Kuhfuß) näher erläutert. Auch verlangten die Gäste eine Zugabe vom Jongleur. Anschließend wurde die Hauptspeise serviert (Florian Wunderlich und Sebastian Vogel). Danach wurde das Tanzbein geschwungen. Die Mädchen des Seminars hatten hierzu eigens eine Tanzchoreographie zu ''Rom'' von Dschinghis Khan entworfen. In Kostümen, die an römische Soldaten erinnerten, wirbelten sie durch den Raum.
Als Nachspeise wurde Schokoladenkuchen verziert mit Obststückchen (Lisa Küspert) hereingetragen. Zum Abschluss wurde – wie es in antiker Zeit üblich war – durch die Gäste ein Urteil über die Köche gesprochen. Wegen sehr guter Kochkunst kamen sie mit sehr wenigen Peitschenhieben glimpflich davon. Indem sich alle Teilnehmer verabschiedeten und die Gäste langsam den Heimweg antraten, endete der römische Abend.
Insgesamt war es ein gelungenes ''Convivium Romanum'', das aufgrund der guten Gerichte und des einwandfrei funktionierenden Ablaufs viel Lob erntete (es wurde sogar um die Rezepte gebeten). Auch glänzten die Teilnehmer durch schauspielerisches, künstlerisches und musikalisch – tänzerisches Talent.
Außerdem wurde das P-Seminar durch großzügige Sachspenden, das kostenlose Verleihen von Werkzeug oder das Teilen von sachkundigem Know How tatkräftig unterstützt von externen Partnern oder Sachspendern wie dem Hotel Kronprinz von Bayern, Herrn Hagen vom Metzgerei-Gasthof Waldfrieden, Herrn Thomas Breyer, dem Edeka-Markt Peruzzi, Herrn Alexander Wohlrab von Früchte Heinke, Herrn Erhardt, Frau Giesela Aigner oder Frau Christa Baier. Vielen Dank dafür und - Valete!
T.K.

   

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