Physik olympiade Zier

 

Wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren machte der Schüler Oliver Zier, der derzeit die 12. Klasse des Luisenburg-Gymnasiums besucht, wieder durch sehr gute Leistungen beim Auswahlverfahren des Internationalen Physikwettbewerbs für Schüler auf sich aufmerksam. Auch in diesem Jahr absolvierte er die ersten drei Qualifikationsrunden bravourös und konkurrierte schlussendlich mit den fünfzehn besten Jugendlichen aus Deutschland, von denen viele ein Gymnasium für Hochbegabte besuchen, um die Teilnahme an der Internationalen Endrunde. Bereits im letzten Jahr hatte Oliver die Vorstufe dieser Runde als einer der jüngsten Teilnehmer erreicht und dort fantastisch abgeschnitten.

 

In Deutschland versuchten sich schon im Juli über 500 Gymnasiasten an den Aufgaben der ersten Runde. So auch Oliver, der mit 49 von 50 erreichbaren Punkten souverän die zweite Runde erreichte. Für diese musste er bereits wesentlich schwierigere, zum Teil experimentelle Aufgaben in Heimarbeit lösen, was ihm ebenfalls hervorragend gelang.

 

Das Antwortschreiben, auf die von ihm eingeschickte Arbeit, erhielt Oliver Zier dann kurz vor Weihnachten vom „Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN)“ der Universität Kiel, dem Ausrichter des deutschen Auswahlverfahrens. Sie lautete Platz 39 deutschlandweit und Qualifikation für die vom 27.01. bis 02.02.2013 am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY, größter Teilchenbeschleuniger Deutschlands) in Hamburg stattfindende Bundesrunde. Während dieser Woche musste der Wunsiedler Schüler zwei theoretische sowie zwei experimentelle Klausuren à drei Stunden absolvieren. Die Nachmittage und Abende wurden mit sehr interessanten Seminaren und Vorträgen über die Forschungsbereiche des DESY, wie unter anderem Beschleuniger- und Hochenergiephysik, ausgefüllt. Am vorletzten Tag besuchten die Teilnehmer den Technikbereich der Lufthansa am Hamburger Flughafen. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch eine feierliche Preisverleihung am 2.Februar, bei der die fünfzehn Besten eine Einladung zur Finalrunde ins Forschungszentrum in Jülich erhielten. Oliver gehörte als Siebter der Wertung dazu und durfte sich nun mit den Fünfzehn besten Deutschlands in der Finalrunde um die begehrten fünf Plätze in der deutschen Nationalmannschaft für die Internationale Physikolympiade 2013 in Kopenhagen streiten.

physik olympiade 2013

Leider hat es dann im deutschen Finale, das am Kernforschungszentrum Jülich mit einem interessanten Rahmenprogramm stattfand, mit einem zehnten Platz nicht ganz gereicht. Trotz allem muss Oliver höchstens Lob ausgesprochen werden. Er hat sich in zahlreichen Klausuren und Prüfungen, die allesamt höchst selektiv angelegt waren, hervorragend geschlagen und sein außergewöhnliches, naturwissenschaftliches Talent unter Beweis gestellt. Nicht zuletzt hat er damit auch den Namen unserer Schule „Luisenburg-Gymnasium“ über die Region hinaus in einem äußerst positiven Licht dargestellt. Das LuGy wünscht ihm alles Gute für seine zukünftige wissenschaftliche Karriere.

   

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