Sprache ist die wichtigste Grundlage unseres Menschseins, unserer Weltwahrnehmung und unseres Miteinanders. Insofern ist der sprachliche Bereich zu Recht auch ein zentrales Element der schulischen Bildung. Der Erwerb des Abiturs ist in Bayern nicht möglich ohne entsprechende Prüfungen im Fach Deutsch und in mindestens einer Fremdsprache abzulegen.

Dementsprechend ist es uns ein grundlegendes Anliegen, die muttersprachliche und die fremdsprachliche Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler kontinuierlich zu fördern. Die intensive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der eigenen Muttersprache und mit Fremdsprachen dient dabei nicht nur dem Ausbau der Fähigkeit, sich in unterschiedlichsten Zusammenhängen verständigen zu können. Der sprachliche Unterricht vermittelt vielmehr Basis- und Schlüsselkompetenzen, die für alle anderen Fächer und für den beruflichen Werdegang unverzichtbar sind. Dabei verstehen wir

1. Sprache als Mittel der Kommunikation. Daher geht es uns z. B. darum, dass unsere Schülerinnen und Schüler Methoden und Techniken erwerben, um

  • sich der Situation angemessen auszudrücken,
  • Sachverhalte zu erfassen, darzustellen und zu präsentieren,
  • mündliche und schriftliche Texte zu verstehen und selbst zu verfassen,
  • sich mit Medien kritisch und reflektiert auseinanderzusetzen,
  • sprachliche Gestaltungsmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen sowie Manipulationsversuche zu durchschauen und
  • den eigenen Standpunkt in Diskussionen und anderen Formen der Argumentation angemessen und effektiv zu vertreten.

2. Sprache als Mittel der Persönlichkeitsbildung. Daher geht es uns z. B. darum, dass unsere Schülerinnen und Schüler

  • sich der eigenen sprachlichen Mittel und deren Wirkung bewusst werden,
  • durch die Auseinandersetzung mit literarischen Figuren und Konflikten ein eigenes Wertesystem entwickeln und moralische Standpunkte hinterfragen und
  • sich durch die Formulierung von Standpunkten Klarheit über die eigene Position verschaffen.

3. Sprache als Mittel der Erkenntnis. Daher geht es uns z. B. darum, dass unsere Schülerinnen und Schüler

  • erkennen, dass man durch die Erweiterung des sprachlichen Wissens auch sein Weltwissen erweitert,
  • einsehen, dass jegliches Wissen an sprachliche Formulierung gebunden ist (und insofern die Grenzen der Sprache auch die Grenzen der wahrgenommenen Welt markieren), und
  • durch den Vergleich unterschiedlicher Sprachen erfahren, dass die eigene Weltsicht nicht unwesentlich durch die Sprache gesteuert ist.

4. Sprache als kulturelles Gedächtnis. Daher geht es uns z. B. darum, dass unsere Schülerinnen und Schüler

  • durch die Auseinandersetzung mit pragmatischen und literarischen Texten der Muttersprache und der Fremdsprache den eigenen Horizont erweitern,
  • Sprache und (nicht nur) literarische Texte als Identität stiftendes Mittel einer Kultur bzw. einer Sprachgemeinschaft begreifen und
  • Interesse an der eigenen Kultur gewinnen und offen gegenüber anderen Kulturen und Lebensweisen sind.

Das Lugy bietet in Hinsicht auf die Sprachen folgendes Profil an:

  • Deutsch: Klassen 5 – 12; verbindliche schriftliche Abiturprüfung
  • Fremdsprachen:

sprachliches gymnasium

 

 

  •  Bilingualer Zweig (Deutsch-Englisch) von der 7. bis in die 10. Jahrgangsstufe, und zwar:
    7. und 8. Klasse: Geschichte
    9. und 10. Klasse: Wirtschafts- und Rechtslehre
  • Weitere Sprachen (Italienisch / Spanisch / Tschechisch / Russisch) gibt es im Rahmen des Wahlfachangebots.

Weitere Informationen:

 

 

   

Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel

Burggraf-Friedrich-Str. 9

95632 Wunsiedel

 

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